lequebecfume
01-19-2009, 07:27 AM
BKA und Uni Freiburg
"Spice" wirkt stärker als Cannabis
Der geheimnisvolle Hauptwirkstoff der Modedroge ist identifiziert: ein künstliches Cannabinoid, das stärker als THC wirke.
I
Das Rechtsmedizinische Institut des Universitätsklinikums Freiburg und das Bundeskriminalamt haben ihre Warnungen vor dem Konsum von "Spice" und vergleichbaren Produkten bekräftigt: Gemeinsame Laboruntersuchungen hätten ergeben, dass - anders als bisher angenommen - eine chemisch leicht
modifizierte Form des synthetischen Cannabinoids mit dem Namen CP-47,497 der Hauptwirkstoff der Droge sei, erklärte das BKA.
Dieser Vertreter der so genannten nicht klassischen Cannabinoide weise Ähnlichkeiten mit dem Hauptwirkstoff der Cannabispflanze auf, besitze aber eine vielfach höhere pharmakologische Potenz. Die hohe Wirksamkeit der synthetischen Cannabinoide sowie die ungleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe in den Kräutermischungen bergen laut den Untersuchungen der Uni Freiburg das Risiko von Überdosierungen nach dem Rauchen von "Spice" und vergleichbaren Produkten. Von einem mindestens mit Cannabis vergleichbaren Suchtpotenzial sei auszugehen.
Weiterhin könnten durch den Verbrennungsprozess beim Rauchen sowie durch Umsetzungen der Wirkstoffe im Körper toxische und potentiell krebserregende beziehungsweise krebsfördernde Produkte gebildet werden. Es bestehe somit eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung für die Konsumenten.
Bei "Spice" handelt es sich um Mischungen aus getrockneten Pflanzenteilen, die als Räuchermischungen deklariert werden, tatsächlich aber als Ersatz für Cannabisprodukte Verwendung finden. Für Konsumenten ist nicht erkennbar, ob den Kräutermischungen synthetische, hochpotente Wirkstoffe zugesetzt wurden.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/499/455176/text/
"Spice" wirkt stärker als Cannabis
Der geheimnisvolle Hauptwirkstoff der Modedroge ist identifiziert: ein künstliches Cannabinoid, das stärker als THC wirke.
I
Das Rechtsmedizinische Institut des Universitätsklinikums Freiburg und das Bundeskriminalamt haben ihre Warnungen vor dem Konsum von "Spice" und vergleichbaren Produkten bekräftigt: Gemeinsame Laboruntersuchungen hätten ergeben, dass - anders als bisher angenommen - eine chemisch leicht
modifizierte Form des synthetischen Cannabinoids mit dem Namen CP-47,497 der Hauptwirkstoff der Droge sei, erklärte das BKA.
Dieser Vertreter der so genannten nicht klassischen Cannabinoide weise Ähnlichkeiten mit dem Hauptwirkstoff der Cannabispflanze auf, besitze aber eine vielfach höhere pharmakologische Potenz. Die hohe Wirksamkeit der synthetischen Cannabinoide sowie die ungleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe in den Kräutermischungen bergen laut den Untersuchungen der Uni Freiburg das Risiko von Überdosierungen nach dem Rauchen von "Spice" und vergleichbaren Produkten. Von einem mindestens mit Cannabis vergleichbaren Suchtpotenzial sei auszugehen.
Weiterhin könnten durch den Verbrennungsprozess beim Rauchen sowie durch Umsetzungen der Wirkstoffe im Körper toxische und potentiell krebserregende beziehungsweise krebsfördernde Produkte gebildet werden. Es bestehe somit eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung für die Konsumenten.
Bei "Spice" handelt es sich um Mischungen aus getrockneten Pflanzenteilen, die als Räuchermischungen deklariert werden, tatsächlich aber als Ersatz für Cannabisprodukte Verwendung finden. Für Konsumenten ist nicht erkennbar, ob den Kräutermischungen synthetische, hochpotente Wirkstoffe zugesetzt wurden.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/499/455176/text/